Freitag, 10. Februar 2017

Der Anfang einer Idee

Man könnte auch sagen: das langsame Anlaufen. So verhält es sich mit den Einfällen für ein neues, noch zu schreibendes Buch. Ähnlich wie ein Motor, der stottert und sich redlich müht (was man bei heutigen Kraftfahrzeugen ja kaum mehr erlebt), bahnt sich mitunter (zunächst zögernd) eine Idee an.
Für Dohlenhatz begann die Inspiration mit einem Artikel über ein Internet-Dating-Portal, welches gehackt wurde. Natürlich bekamen die betroffenen Männer kalte Füße. Daraufhin begann ich zu überlegen - was könnte in einem Krimi passieren? Der Stoff ist heiß, eine Knarre, aus der nach dem Schuss noch der Rauch aufsteigt. Was, wenn Privatdetektivin Katinka Palfy so einen panischen Dating-Typen als Kunden bekommt?
Also habe ich Katinka einen Herrn geschickt, der Philipp Heller heißt, eigentlich Historiker ist und Berater für die Landesausstellung in Coburg 2017. (Ich wiederhole mich ungern, aber alles ist fiktiv, Tatsache!) Dessen Zugangsdaten wurden wirklich gehackt, und nun erpresst ihn ein Unbekannter.
Aber kann Katinka dieser Sicht trauen? Am Ende ist alles doch ganz anders. Alte Männerfreundschaften sowie eine niedrig fliegende Cessna tun das Ihre, um die Handlung möglichst ausführlich zu verwickeln. Aber weil ja die Landesausstellung in diesem Jahr stattfindet, sollte es natürlich auch eine Verbindung zur Vergangenheit um 1500 geben. Neu aufgefundene Schriftstücke sind da ja immer eine gute Lösung.
Mehr Hinweise und kleine Spuren demnächst hier.

Dohlenhatz.
Ein neuer Fall für Katinka Palfy.
Meßkirch: Gmeiner-Verlag, Februar 2017
274 Seiten, 12x20 cm, Paperback, € 12,99
ISBN 978-3-8392-2048-1

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