Freitag, 26. Februar 2016

Wir lieben Verrisse. Das Kriminelle Quartett.



Bei zehntausenden von Krimi-Neuerscheinungen pro Jahr krümmt sich der Bücherwurm bisweilen ratlos vor den Regalen der Buchhandlung. Welcher Band hält das Versprechen von nervenkitzelnder Suspense und vergnüglichem Schrecken für das lange Wochenende oder die monotone Bahnfahrt? Und welcher ist nur der hundertste Aufguss desselben Rezepts? 
Darüber informieren wir Sie, verehrte KrimifreundInnen, am 10.3.2016 um 20 Uhr im Hübscher Buch&Medienhaus, Grüner Markt 16, 96047 Bamberg. Dann nämlich geben drei AutorInnen und eine Buchhändlerin, das Kriminelle Quartett, ihr Bestes, um Sie mit ultimativen Lesetipps und exklusiven Verrissen rund um die Kriminalliteratur in Atem zu halten. Ganz im Stil des kultigen Literarischen Quartetts präsentieren, diskutieren und nivellieren wir Krimis. Bei uns erfahren Sie, wem welche Geschichte schmeckt, welches Buch Ungewöhnliches verspricht oder doch nur Formeln verabreicht. Was ist Unterhaltung, was langweilig? Wir legen uns für Sie richtig ins Zeug, um vorzuführen, wie die Qualität von Büchern bemessen werden kann – mal abgesehen vom eigenen Geschmack. Die Autoren Friederike Schmöe, Lucas Bahl, Horst Eckert und Buchhändlerin Asli Heinzel lesen, empfehlen und verreißen für Sie jeweils einen Kriminalroman! Wir klären Sie verlässlich auf über die Stärken und Schwächen der Werke, begutachten mit dem Auge des Experten Plot, Sprache und Perspektive, geizen mit Lob und prassen mit Kritik. Dass wir uns nicht immer einig sein werden, versteht sich von selbst – schließlich sind Krimifreaks üble Individualisten, ein Umstand, der für kurzweilige Streitgespräche und unterhaltsamen Bücherzank sorgen wird.
Als literarisches Extra im Anschluss an die Diskussion liest Horst Eckert aus seinem Vincent-Veih-Krimi „Schattenboxer“. Ein rasanter Polizeiroman voller tiefgründiger Anspielungen auf das politische Business der Bundesrepublik Deutschland.
Krimifans mit Spaß am selbstständigen Ermitteln können im Vorfeld schon am Krimiquartett-Gewinnspiel teilnehmen, das das Hübscher Buch&Medienhaus zusammen mit der Martinsapotheke, Schuhhaus Zeller und Reisebüro Schiele veranstaltet: Statten Sie sich mit einem Fahndungsbogen aus und steuern Sie die genannten Geschäfte an – die Antworten auf die gestellten Fragen wird man Ihnen dort vertrauensvoll verraten. Zu gewinnen gibt es einen Meter Krimi ...

Freitag, 19. Februar 2016

Hurra, ein Komma

Hallo zusammen,

ich melde mich mal wieder aus meinem Irish Pub. Kea Laverde am Ruder! Ich habe mich hier gerade ans Lesen gemacht. Eine nette Kolumne in einem meiner Lieblingsmagazine. Spielt ja keine Rolle, welches das ist. Und was kommt mir da entgegen? Kommas wie mit dem Salzstreuer verteilt. O Mann! Da kam mir doch gleich eine neue Idee. Was, wenn ich - statt über Staat und Gesellschaft zu philosophieren - mal ein wenig zum Komma im Allgemeinen und Besonderen loswerde? Denn immer kann ein falsch gesetztes Komma die Bedeutung aufs Übelste verschieben. Und wem würde das schon gefallen, die eigenen Gedanken auszuknocken, nur weil dieses futzelkleine Strichelchen nicht richtig sitzt!
Beginnen wir ganz locker flockig. Das Komma zwischen zwei Adjektiven, die ein Substantiv begleiten. Da wäre Folgendes zu sagen:
Wenn beide Adjektive das Substantiv auf gleicher Hierarchieebene begleiten, sich also beide gleichermaßen auf das eine Substantiv beziehen, dann steht zwischen diesen beiden Adjektiven ein Komma. Sie wollen ein Beispiel? Können Sie haben:
das glatte, glänzende Fell
Das Fell ist sowohl glatt als auch glänzend.
Also Komma.

Aber:
das frühere gemeinsame Schlafzimmer
*Das Schlafzimmer ist sowohl früher als auch gemeinsam.
Vergessen Sie's. Linguisten setzten vor so einen Satz ein Sternchen, genannt Asterisk. Es signalisiert, dass der Satz nicht korrekt ist.
In diesem Fall bezieht sich das Adjektiv gemeinsam auf Schlafzimmer, und das Adjektiv früher auf diese Kombination.
Also kein Komma.

Ist doch gar nicht so schwer! Probieren Sie es mal aus, bei einem schmackhaften italienischen Salat oder einem frischen, bitteren Pils.

Einen schönen Tag wünscht Ihnen
Ihre 
Kea Laverde


Samstag, 13. Februar 2016

Juegos Mentales ...

... heißt der Titel Mind Games auf Spanisch.

Donnerstag, 4. Februar 2016

"Das nackte Licht" für den Glauser-Kurzkrimipreis nominiert.


Mein Kurzkrimi "Das nackte Licht", erschienen in "Glühweinopfer und Lebkuchenleichen", ist nominiert für den Friedrich-Glauser-Preis 2016 für die beste deutschsprachige Kurzgeschichte des vergangenen Jahres. "Intensive Sprache und sich fortwährend verändernde Erzählperspektiven erschaffen eine Bilderwelt, die den Leser im Sekundentakt beschäftigt", heißt es da.

Danke, das freut!





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