Freitag, 30. September 2011

Kunstpausen 6


Deine Schuhe, meine Schuhe ...

Sonntag, 18. September 2011

Dinge, die verschwinden

Heute: das Einkaufsnetz.
Es gab sie mal - die selbstgeknüpften Netze (Hilfe, Makramee, Handarbeitsunterricht, Alptraum!), manche auch maschinell-industriell geknüpft, in die man seinen Sack Kartoffeln, den Camembert, die Safttüte und die Zeitung reingeschmissen hatten, um alles flugs heimzutragen. Vorbei! Die Dinger gibts nicht mehr, und man fragt sich, warum.
Zugegeben: Bücher ließen sich damit ja noch nie wirklich gut transportieren. Denn meistens kam das neu gekaufte und stolz nach Hause geschleppte Buch mit mindestens einem Eselsohr am Ziel an. Aber nicht alle Endverbraucher haben das Netz zum Buchtransport verwendet.
Drei Vorschläge:
  1. Das Einkaufsnetz ist verschwunden, weil die bedruckten Baumwolltaschen aufkamen. Man bekommt sie überall nachgeschmissen, macht fröhlich Werbung für Broiler, Feines aus Kartoffel oder Ibuprofen. Auf dem Netz kommt die Reklame einfach nicht so gut!
  2. Das Einkaufsnetz taugt schlecht bei Regen; davon haben wir in Deutschland ja reichlich.
  3. Das Einkaufsnetz wurde in die Mottenkiste verbannt, weil - wir sind ja heute so paranoid. Und wollen nicht, dass andere sehen, was wir eingekauft haben.
Letztere These halte ich für die stärkste.
Mit Verlaub.
Ihre Kea Laverde